Acrylfarbe auf Leinwand
113 x 77,5cm
Das Bild zeigt ein Paar – vereint im Raum, getrennt in der Aufmerksamkeit. Beide vertieft in ihre Smartphones, schweigen sie sich an. Es ist ein alltägliches Bild und doch ein erschütterndes Sinnbild moderner Entfremdung.
Trotz ständiger digitaler Erreichbarkeit scheint die wahre Verbindung zu schwinden. Worte hängen ungesagt in der Luft, während die Blicke in virtuelle Welten abgleiten. In einer Zeit, in der Kommunikation scheinbar grenzenlos ist, verlieren wir zunehmend die Fähigkeit zum echten Gespräch.
Das Werk wirft eine zentrale Frage auf: Haben wir im Streben nach ständiger Vernetzung verlernt, uns wirklich zu begegnen? Es ist eine stille Kritik an der Oberflächlichkeit digitaler Nähe – und ein philosophischer Impuls, uns wieder der Tiefe menschlicher Beziehung zuzuwenden.
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