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Acrylfarbe auf Leinwand, überzogen mit Epoxidharz;

59,5x 39,5 cm

 

In diesem Werk begegnen wir einer Frau in Schwarz-Weiß, deren Gesichtsausdruck eine fast unheimliche Puppenhaftigkeit trägt. Ihr Blick ist rätselhaft, als ob er eine Geschichte erzählt, die sich unserer vollständigen Erkenntnis entzieht. Um sie herum wachsen Disteln, deren scharfe Dornen die Härte des Lebens symbolisieren, während bunte Seifenblasen durch den Raum schweben – fragile Zeichen der Vergänglichkeit.

Das Bild lädt ein, über die Dualität des Daseins nachzudenken: Es zeigt die Spannung zwischen dem flimmernden Moment der Freude, dargestellt durch die Seifenblasen, und der ständigen Präsenz von Leid und Widerstand, die die Disteln repräsentieren. In ihrer Zerbrechlichkeit und Vergänglichkeit erinnern uns die Seifenblasen an die Kostbarkeit des Augenblicks und die Unbeständigkeit aller Dinge. Gleichzeitig fordert uns die Distel auf, den Schmerz und die Unwägbarkeiten des Lebens zu akzeptieren, als Teil einer unausweichlichen Wahrheit: Alles ist vergänglich.

In dieser Erkenntnis liegt die Einladung, den gegenwärtigen Moment zu begreifen und zu leben – nicht in einer Illusion von Unsterblichkeit, sondern in der vollen Akzeptanz der Vergänglichkeit. Denn erst im Angesicht der Zerbrechlichkeit können wir die Tiefe und den Wert des Jetzt erkennen und in ihm unser wahres Leben finden.

Distel

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