Acryl- und Ölfarbe auf Leinwand;
115 x 79cm
Das Werk zeigt im Hintergrund ein bettelndes Straßenkind, während im Vordergrund Passanten mit ihren geliebten Haustieren spazieren gehen. Diese Szene, mittlerweile alltäglich, spiegelt eine verstörende Realität wider: Hunde, die oft wie Familienmitglieder behandelt werden, in Kinderwagen gesetzt oder wie Säuglinge getragen werden.
Es ist beunruhigend zu sehen, wie der Mensch Tieren Zuwendung und Pflege zukommen lässt, die vielen leidenden Menschen verwehrt bleibt. Tiere, die nicht einmal begreifen können, was mit ihnen geschieht, werden verwöhnt, während das sichtbare Leid von Straßenkindern übersehen wird. Diese paradoxe Verteilung von Mitgefühl stellt eine tiefgehende Frage: Warum investieren wir so viel Zeit, Energie und Ressourcen in Wesen, die weder verstehen noch wirklich auf diese Zuwendung angewiesen sind, während Kinder im Schmerz sich selbst überlassen werden? Das Werk fordert uns auf, unsere Prioritäten zu überdenken und den wahren Wert menschlicher Empathie zu hinterfragen.
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