Acrylfarbe auf Leinwand, Glitzer;
überzogen mit Epoxidharz;
40x 60 cm
Beschreibung:
Das Werk zeigt eine in Schwarz-Weiß gehaltene Frau, deren Gesicht hinter einer Maske und übertriebenem Make-up verborgen bleibt – ein Versuch, das wahre Innere zu verbergen. Umgeben von schillernden Seifenblasen, entsteht ein scheinbar heiteres Bild, das jedoch trügt. Die Seifenblasen, leicht und flüchtig, stehen für die Illusion von Glück – schön, doch zerbrechlich, wie die flüchtigen Momente des Lebens selbst. Die Frau wird zur Allegorie des modernen Menschen: gefangen zwischen dem äußeren Bild, das er zeigt, und dem inneren Zustand, den er verbirgt. Der Glanz der Seifenblasen zieht an, verspricht Leichtigkeit, doch löst sich in Nichts auf. Zurück bleibt eine stille Leere, die sich der lauten Welt entzieht. In dieser Spannung zwischen Schein und Sein offenbart sich die wahre Schwere des Daseins – ein existenzielles Schweigen, das nur in der Tiefe spürbar wird.
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