Acryl auf MVP- Platte
75 x 115 cm
In diesem Werk sehen wir eine Frau, gefangen in einem Loch – ihr Blick ist traurig, doch von tiefer, durchdringender Präsenz. Um sie herum kalter Beton, aus dem dennoch leuchtende Blumen wachsen. Sie durchbrechen das Starre, das Lebensfeindliche, und bringen Farbe in die Ödnis – ein stilles Wunder.
Das Bild eröffnet einen existenziellen Widerspruch: Während das Leben selbst in den widrigsten Bedingungen Wege findet, zu erblühen, scheint der Mensch oft in sich selbst gefangen. Die Blumen stehen für die Kraft des Lebens, für Widerstand und stille Hoffnung. Die Frau hingegen symbolisiert die innere Lähmung, das Gefühl, dem eigenen Aufbruch im Weg zu stehen.
Es ist ein Sinnbild für die Frage: Warum blüht das Leben oft dort auf, wo wir es am wenigsten erwarten – und warum fällt es uns so schwer, diesen Impuls in uns selbst zuzulassen?
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