Acrylfarbe auf Leinwand, 3-teilig;
30x 30 cm
Das Triptychon zeigt eine emotionale Reise in drei Bildern – eine stille Erkundung von Verletzlichkeit, Heilung und Intimität.
Im ersten Panel ist das Gesicht einer Frau in Tuch gehüllt, Tränen treten hervor – Sinnbild innerer Schmerzen, die meist ungesehen bleiben. Es ist ein Ausdruck jener Lasten, die wir still mit uns tragen.
Im zweiten Bild tritt die Frau aus der Dunkelheit hervor. Ihr entblößter Oberkörper und der Strauß Blumen in ihren Händen stehen für zarte Kraft, für das Aufblühen aus dem Schmerz heraus. Die Blumen verkörpern Schönheit und Vergänglichkeit zugleich – ein Zeichen, dass Heilung nur möglich ist, wenn wir unsere Zerbrechlichkeit annehmen.
Das dritte Panel zeigt den intimsten Teil ihres Körpers – nicht als Provokation, sondern als Symbol für das Verborgene, das Ungesagte. Es verweist auf jene tiefen Schichten des Selbst, die jenseits der sichtbaren Oberfläche existieren – auf die Grenze zwischen dem, was wir offenbaren, und dem, was wir schützen.
Das Werk lädt ein zur Reflexion über die Balance zwischen Öffnung und Rückzug, zwischen Stärke und Zerbrechlichkeit. Es stellt die Frage: Wie viel von unserem wahren Selbst zeigen wir – und was bleibt verborgen, aus Angst oder aus Würde? In einer Welt, die oft nur das Glatte sucht, erinnert uns dieses Werk daran, dass das Echte im Unvollkommenen liegt.
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